Seit der Erdarbeiten kamen diverse LKWs von Baustoffhändlern und lieferten Perimeterdämmung und Stahlmatten. In der selben Woche noch kam das nächste Team der Firma, die auch die Erdarbeiten für die Bodenplatte erledigt haben. Man merkt, dass die Firma das nicht zum ersten Mal gemacht hat.
… das eine Team macht 1 Bodenplatte komplett pro Tag und wir machen „nur“ drei Bodenplatten pro Woche …
Eine derart strukturierte Arbeitsweise ist mehr als beeindruckend. Die Jungs kamen morgens zu dritt, haben Material und den Minibagger abgeladen und fingen umgehend an. Beginnend mit dem Schnurgerüst, ging es gleich mit dem Bagger an die Fundamentgräben ran.
Wir wurden jetzt nervös, denn jetzt sieht man erst richtig, ob das Haus wirklich gut auf dem Grundstück steht, sprich haben wir genug Garten, langt der Platz für die Parkplätze usw.. Aber wisst ihr was? Es ist perfekt 🙂
Gleich danach wurden die Perimeterdämmplatten verlegt. Diese Platten dienen letztlich dazu, dass unser Fundament nicht nur wärmetechnisch gedämmt wird, sondern auch Wasserdicht ausgelegt wird. Da es heute mehr als ein undankbares Wetter war, wurden auch gleich die Platten mit einer Plane abgedeckt.

Wir haben auch über die Firma die Mehrsparte bestellt inkl. Einbau. Neben dem Top Preis hatten wir auch das beruhigende Gefühl, dass die Mehrsparte Fachgerecht eingebaut wird. An für sich ist der eigentliche Einbau einfach. Allerdings ist es ohne teures Gerät nicht möglich die Höhe der Mehrsparte einzumessen. Die ist aber sehr wichtig, da es sonst (wenn alles fertig ist) einfach ka…e aussieht.
Was kommt noch alles? Der Fundamenterder wird in den Graben geworfen, sowie die Entsorgungsrohre eingebaut. Wir haben uns hier für KG2000 entschieden. Wir leben zwar nicht in einem Wasserschutzgebiet, aber diese Rohre werden über kurz oder lang sicherlich Standard werden. Da die Jungs ja von der schnellen Truppe waren kam auch schon die nächste Frohe Botschaft: „Der Betonmischer ist gleich hier“. Die Firma kam mit einer Fahrmischer-Betonpumpe und hatte gleich die erste Ladung dabei. Franzi wurde jetzt nervös, da ich bei der Arbeit bin und sie doch nun die Zeitkapsel alleine im Beton legen muss. Aber die Fundament-Jungs meinten: „Besser in den Graben, als in die Platte“. Gesagt getan, rein damit 🙂
Die Kapsel soll uns Glück bringen und hat ein paar persönliche Gegenstände von uns enthalten. So z.B. unser erstes paar „Freundschaftsringen“ von vor 10 Jahren, oder die Kinder Spielzeug hinein warfen. Alles in einem eine schöne Sache 🙂
Auf jeden Fall haben wir auch eine 1-Cent Münze in den Eingangsbereich gepackt. Wir hoffen, dass das Haus nun jede Menge Glück in der Sohle hat.
Die Pumpe des Betonmischers heulte nun auf, nachdem der Pumpenausleger ausgefahren wurde. Das Gefährt ist aus der nähe mehr als beeindruckend. Mein Ingenieur-Herz schlägt schon ein wenig höher bei dem Gedanken, dass über der Strecke so etwas zähes wie Beton bewegt werden kann.
Bevor die Zeitkapsel erreicht war, war der erste Betonmischer leer. Doch kein Thema. Der nächste kam bereits rückwärts angrollt. Insgesamt gingen zwei Betonmischerladungen in den Graben. Der zweite Mischer hat letztlich in die Pumpe dann übergeladen.
Die Fundamentgräben waren nun gefüllt. Als letzter Arbeitsschritt waren jetzt noch ein paar Armierungseisen in den frischen Beton gesteckt worden, die dann die Verbindung zwischen eigentlichem Betonfundament und Streifenfundament herstellen. Drum herum wurden dann auch die Schalungssteine und die ersten Stahlmatten verlegt.

Feierabend für heute.












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